Projekt-Infos

Unser Projektstart am 06.09.2017

Unser  Theaterprojekt „Flüchten und Ankommen – Stuttgart 2017“  ist zu unserer Freude sehr gut gestartet. Zu unserem  1. Treffen sind 22 Personen aus unterschiedlichen Ländern gekommen, die meisten von ihnen sind Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak und Iran, aber auch aus Pakistan und dem Kriegsgebiet der Ostukraine.  Auch aus Stuttgart waren ein junge Frau und ein älterer Mann erschienen.

Mit Kennenlern-, Lockerungs-und Konzentrationsspielen sorgten wir für einen guten Einstieg. Jeder sollte sich wohl und willkommen fühlen. Die Teilnehmer unterschiedlichen Alters haben sich sehr gut auf die Gruppe eingelassen. In ersten Improvisationsübungen haben wir uns mit viel Freude und Kreativität der Theaterarbeit genähert.

Weil wir keine fertiges Theaterstück präsentieren, sondern die Inhalte und Gestaltung mit den Spielern gemeinsam entwickeln wollen, konnten die Teilnehmer ihre Wünsche äußern über die Szenen, die sie gerne spielen würden. Dabei kamen besonders die Themen: Verständigungsprobleme aufgrund der Sprache und der anderen Kultur, das Heimweh, die Trennung von einem Teil der Familie, die noch nicht in Deutschland sind , die Schwierigkeit, in Stuttgart eine neue Heimat zu finden sowie die Vorurteile, die den Flüchtlingen oft entgegengebracht werden und eine gelungenen Integration erschweren.

Wichtig ist uns vor allem, dass wir mit unserem Theaterprojekt dazu beitragen die gegenseitigen Vorurteile abzubauen, uns mit Wertschätzung und Toleranz zu begegnen und von deren Erfahrungen zu lernen. Weil es uns ein Anliegen ist,  Gemeinschaft zu stiften und jedem einzelnen das Gefühl zu vermitteln, dass er einzigartig und wertvoll ist, haben wir uns ein besonderes Abschlussritual überlegt.  Wir haben mit einem Wollknäuel ein Netz geknüpft, so dass jeder mit jedem verbunden ist. Jeder ist wichtig und darf mit seiner Individualität dabei sein. Dabei entstehen neue Kontakte und Freundschaften.

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